Jahres- und Wirkungsbericht 2019

 

20 Jahre Irrsinnig Menschlich e.V.! Da sind wir immer noch und haben viel zu tun. Empirisch wird übereinstimmend festgestellt, dass psychische Belastungen und Erkrankungen keineswegs nur in Einzelfällen auftreten, sondern dass sie fester Bestandteil menschlichen Daseins sind – weltweit, häufig, besonders jüngere Menschen betreffend und für sie besonders lebensbelastend. Diese wissenschaftliche Beobachtung ist keineswegs im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Wir bohren also nach wie vor »dicke Bretter«, sonst wären wir nicht irrsinnig menschlich!  

2019 haben wir mit unseren Programmen über 40.000 Menschen direkt erreicht und begeistert, darunter 35.000 Schüler*innen, 2.300 Studierende, 4.000 Lehrkräfte und 500 Hochschulmitarbeiter*innen. Lesen Sie mehr in unserem Jahres- und Wirkungsbericht 2019. 

 

Jahres- und Wirkungsbericht 2018: Glücksquelle psychische Gesundheit

Neuigkeiten: Jahres- und Wirkungsbericht 2018

Über 30.000 junge Menschen haben wir 2018 klassenweise, hörsaalweise und in der Ausbildung mit unseren Präventionsprogrammen begeistert.

Dazu kommen ca. 3.000 Lehrkräfte und weitere Multiplikatoren in Schule, Berufsschule, Hochschule, Organisationen und Unternehmen. So viele wie nie zuvor in der Irrsinnig Menschlich-Geschichte. Das zeigt, dass unsere Präventionsprogramme den Nerv der Zeit treffen.

Zwei neue Evaluationen durch die Universität Leipzig belegen eindrucksvoll positive Wirkung und Nutzen unserer Präventionsprogramme im Setting Schule und Hochschule.

Zum Jahresbericht 2018

Welttag Seelische Gesundheit: Ein persönlicher Experte berichtet

Zum Welttag der seelischen Gesundheit gab es vielfältige Aktionen, um auf das Thema aufmerksam zu machen.
Unsere Regionalgruppe in Gießen beteiligte sich beispielsweise an einer Informationsveranstaltung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen.
Einer ihrer persönlichen Experten gab auch der Presse Einblick in seine Lebensgeschichte, die er sonst während der Verrückt? Na und!-Schultage erzählt.
Herausgekommen ist ein wunderbarer Artikel. Viel Freude beim Lesen!

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Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker unterstützt „Verrückt? Na und!“ mit 6.000 Euro

Um unser Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!" zu unterstützen, hat das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker gestern einen Spendenscheck von 6.000 Euro an die Evangelische Gesellschaft (eva) in Stuttgart übergeben.

Minister Manne Lucha, Schirmherr des Projektes in Baden-Württemberg, bedankte sich für den Einsatz des Hilfswerks: „Ich gratuliere dem Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apothekern für seine sehr gelungene Spendenaktion! 6.000 Euro gehen an das Netzwerk Verrückt? Na und! in Baden-Württemberg – damit kann man eine ganze Menge bewegen! Schüler- und Lehrerschaft lernen im Projekt Verrückt-? Na und! des Vereins Irrsinnig Menschlich, Ängste oder Depressionen, Sucht oder Mobbing, Überforderung und Stress rechtzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Sie lernen gleichzeitig, Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Erkrankungen abzubauen und Ausgrenzung zu bekämpfen. Verrückt-? Na und! ist somit ein wichtiger Beitrag für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Ich danke allen Beteiligten für ihr großartiges Engagement und wünsche ihnen für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Erfolg!“

Foto: LAV BW
Christoph Gulde, stellvertretender Vorsitzender des Hilfswerks und Vizepräsident des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes (re.) übergibt den Spendenscheck an Professor Dr. Jürgen Armbruster, Vorstand der Evangelischen Gesellschaft (li.).

 

Christoph Gulde, stellvertretender Vorsitzender des Hilfswerks und Vizepräsident des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes sagte bei der Scheckübergabe: „Durch viele kleine und auch einige große Spenden aus der Apothekerschaft im Lande konnten wir den Betrag von 6.000 Euro seit Weihnachten sammeln. Wir sind sehr überzeugt von der Arbeit, die der Verein leistet. Psychische Erkrankungen sind ein ernstzunehmendes Problem. Je früher man auch schon junge Menschen über die Entstehung und vor allen über Wege heraus aus psychischen Krisen informiert, umso besser. Wir als Apothekerinnen und Apotheker unterstützen diese wichtige Präventionsarbeit aus voller Überzeugung.“

Professor Dr. Jürgen Armbruster, Vorstand der Evangelischen Gesellschaft (eva), hat die Spende stellvertretend für den Verein Irrsinnig Menschlich entgegengenommen. Die eva ist Trägerin einer der ältesten Regionalgruppen, die Verrückt? Na und! umsetzen, und übernimmt zusätzlich Koordinierungsaufgaben für Baden-Württemberg. Er erklärte: „Das Schulprogramm Verrückt? Na und! bietet interessierten Schulen einen Projekttag an, an dem sich Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse unter fachlicher Begleitung mit psychisch Erkrankten und Angehörigen von erkrankten Menschen austauschen können. Durch die Spende der Apothekerschaft können wir jetzt noch mehr Schülern solche Aufklärungstage ermöglichen und die Aktion vielleicht auf weitere Regionen in Baden-Württemberg ausdehnen. Außerdem wünschen sich die Schüler und Lehrer mehr Material zum Thema, das beim Projekttag verteilt werden kann. Wir sind froh, dass wir diesen Wunsch jetzt erfüllen können.“

Wir bedanken uns herzlich!

Return to work – Psychisch fit arbeiten

„Return to work" – heute an der Universität Leipzig mit spannenden Vorträgen zur Wiedereingliederung bei psychischen Erkrankungen. Wir waren mit unserem Stand dabei und haben sehr interessante Gespräche aus unterschiedlichsten Organisationen geführt. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie präsent das Thema in den Betrieben ist und psychische Erkrankungen zu langen Fehlzeiten führen. Umso wichtiger für uns, mit unserem präventiven Angebot „Psychisch fit arbeiten" in die Unternehmen zu gehen!

Fazit der Pilotphase: Unser Forum begeistert Studierende

Oktober-Dezember 2017, für „Erstis“ = Studienbeginner und ältere Semester an 15 Hochschulen in 7 Bundesländern. Ziel: Mut, Hoffnung und Zuversicht fürs Studium steigern, für psychische Krisen wappnen, an Hochschulen ein Klima zu fördern, wo es O.K. ist, über psychische Schwierigkeiten zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Beste Partner: Die psychosozialen Beratungsstellen der Studentenwerke. Resonanz im Hörsaal und in den Fragebögen: durchweg positiv mit Wunsch nach Wiederholung. Wir danken allen beteiligten Hochschulen für die spannende Zusammenarbeit und unseren finanziellen Förderern, der BARMER und der Mitteldeutschen Rentenversicherung! 2018 geht’s weiter.

Verrückt? Na und! auf Sendung

Manuela Richter-Werling war neulich zu Gast im SWR2 bei „Hörer Live" zum Thema psychische Erkrankungen. In der Sendung spricht sie darüber, warum es so wichtig ist, das Thema psychische Gesundheit in die Schule zu bringen und wie ein Verrückt? Na und!-Schultag abläuft. Außerdem geht es darum, wie man seelische Krankheiten erkennt und dennoch Ausbildung, Studium oder Arbeit meistern kann und was Freunde und Angehörige tun können.

Die Sendung gibt es hier zum Nachhören.

Porta Möbel Spendentag für Irrsinnig Menschlich e.V. – ein voller Erfolg!

Der Spendentag bei Porta Möbel in Leipzig zu unseren Gunsten hat alle Erwartungen übertroffen.  Manuela Richter-Werling bekam von Uwe Arnold, Geschäftsleiter des Porta Möbel Hauses in Leipzig, einen Scheck über 37.718 € überreicht!

Am 06. Mai hat Porta Möbel im Rahmen des jährlichen Spendentages 10 % der Tagesumsätze an Irrsinnig Menschlich e.V. gespendet.

Herzlichen Dank!

 

Neue Website gestartet: Feedback

Liebe Frau Richter-Werling, lieber Herr Göller,

ich möchte an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch für den neu gestalteten Internetauftritt sagen und im Namen meiner Schüler der Klasse 9b, Dank sagen, dass wir dabei mithelfen durften. Dies war gerade für diese Schüler eine neue positive Erfahrung. Ich betone dies deshalb, weil wir gerade mit dieser Klasse im 5. und 6.Schuljahr massive Probleme zu bewältigen hatten und auch Sie uns geholfen haben. Es  zeigt sich für mich an diesem Beispiel, dass wir unsere heranwachsenden Schüler niemals aufgeben dürfen und immer wieder neuen Mut und Optimismus ausstrahlen müssen. Wie in einem Ihrer Beiträge auf der neuen Website ausgeführt, ist die Rolle des Lehrers hier eine zentrale.

Vielen Dank für das Lesen dieser Zeilen. Bleiben Sie weiter so optimistisch.

Viele Grüße auch an Ihr Team
Henrik Starke
= Schulleiter der 56. Oberschule =