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Klima, Krieg und Inflation: Der Dauerkrisenmodus gefährdet die psychische Stabilität der jungen Generation. Deshalb: Jetzt erst recht! Gemeinsam sind wir Wegbereiter*innen für einen Kulturwandel in der Gesellschaft zum Thema psychische Gesundheit.

Herzlichen Dank!

Dr. Manuela Richter-Werling, Gründerin von Irrsinnig Menschlich e.V.

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Caroline Lyle – Geschäftsführerin bei Irrsinnig Menschlich e.V.

Caroline Lyle

Geschäftsführerin

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30% Wachstum 2023!

 

Mit unserer Präventionsarbeit in Schule, Ausbildung, Studium sowie im Bundesfreiwilligendienst und im Sportverein haben wir 2023 über 60.000 Schüler*innen, Auszubildende und Studierende sowie ihre Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Ausbilder*innen, Hochschullehrkräfte, Bildungsreferent*innen u.a. erreicht.

 

Dazu kommen noch etwa 2.700 Profis im Friseurhandwerk in Deutschland, der Schweiz und Österreich, die wir im Zuge der »Head Up«-Initiative von L’Oréal Professional geschult haben.

 

Lesen Sie mehr dazu in unserem aktuellen Jahres- und Wirkungsbericht.

Mit unseren Präventionsprogrammen geben wir Impulse und leisten seit über 20 Jahren Pionierarbeit. Das ist dringend nötig: Denn Deutschland hat bis heute kein nationales Programm zur Prävention psychischer Krankheiten und zur Förderung seelischer Gesundheit!

 

Dabei ist gute psychische Gesundheit grundlegend für die Lebensqualität jedes einzelnen Menschen sowie von Familien, Gemeinschaften und Nationen. Wir sind überzeugt davon, dass die Förderung psychischer Gesundheit zu wirksamen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Verbesserungen in der Gesellschaft führt.

 

Und dass wir uns gerade für Prävention und Gesundheitsförderung junger Menschen engagieren, hat gute Gründe:

 

  • Junge Menschen sind am häufigsten von psychischen Erkrankungen betroffen: Etwa 75% aller psychischen Störungen beginnen vor dem 24. Lebensjahr.
  • Psychische Erkrankungen in jungen Jahren verhindern Glück und führen oft zu einem beträchtlichen Verlust an gesunden Lebensjahren.
  • Die Sterbe-/Suizid-Rate junger Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen ist wesentlich höher als bei jungen Menschen mit körperlichen Erkrankungen.
  • 14- bis 29-Jährige haben in Bezug auf Krankheiten am meisten Angst vor psychischen Erkrankungen: 40% befürchten, an Depressionen und anderen Seelenleiden zu erkranken.
  • Junge Menschen fordern mehr Wissen und Aufklärung zu seelischem Wohlergehen und psychischen Gesundheitsproblemen.

Die Wirksamkeit unserer Präventionsprogramme wurde mehrfach positiv evaluiert. Das macht unser Angebot einmalig. Zudem wurden unsere Programme mehrfach ausgezeichnet.

 

So sorgen wir für die hohe Qualität unserer Präventionsarbeit:

 

  • Wir arbeiten eng mit Wissenschaft und Forschung zusammen.
  • Wir qualifizieren unsere Koordinator*innen auf Regional- und Landesebene fortlaufend durch Intervision, Supervision, Fortbildung, Strategie- und Netzwerktreffen.
  • Unsere fachlichen und persönlichen Expert*innen sowie unsere Trainer*innen müssen durch Ausbildung, Coaching und Hospitation ausreichend qualifiziert sein – das ist die Voraussetzung für ihren Einsatz im Rahmen unserer Präventionsprogramme.
  • Wir bitten die Teilnehmer*innen unserer Workshops und Fortbildungen um Feedback, damit wir besser auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen eingehen können.

Wir wollen mit psychischer Gesundheit langfristig gute Schule, Jugendarbeit, Ausbildung und Hochschule machen.

 

Aus diesem Grund liegt uns die Nachhaltigkeit unserer Präventionsprogramme am Herzen:

 

  • Wir befähigen die Empfänger*innen unserer Angebote dazu, auf Dauer unabhängig von uns zu agieren.
  • Mit unseren nationalen und internationalen Partnern bauen wir Regionalgruppen auf und befähigen diese dazu, unsere Programme dauerhaft selbständig anzubieten.

Wir sind eine langfristig und strategisch denkende Organisation mit großer Reichweite. Das schaffen wir durch Netzwerke:

 

Wir bringen wirkungsstarke Partner auf bundesweiter und internationaler Ebene zusammen und motivieren sie, sich mit Herz und Verstand und aus Überzeugung für die Stärkung der psychischen Gesundheit junger Menschen einzusetzen.


 

Was unsere Schirmherrinnen und -herren sagen

»Mit erfolgreichen Präventionsangeboten zu seelischer Gesundheit kann bei betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien viel Leid gelindert oder sogar vermieden werden. Mit großer Freude habe ich die Erfolgsgeschichte von ›Verrückt? Na und!‹ verfolgt. Es ist bemerkenswert, wie viele Schülerinnen und Schüler bereits erreicht wurden und damit ihr Bewusstsein für psychische Gesundheit gestärkt wurde. Mit meiner Schirmherrschaft möchte ich die flächendeckende Ausbreitung des Präventionsprogramms in Rheinland-Pfalz unterstützen, damit alle Kinder und Jugendlichen von diesem Angebot profitieren können.«

 

Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Rheinland-Pfalz