Sebastian Schlösser, Unterstützer von Psychisch fit studieren
Unterstützer, Partner, Freunde

„Psychisch fit studieren zeigt Studierenden, dass sie nicht alleine sind, macht ihnen Mut, im Krisenfall mit Freunden zu sprechen und sich an die Beratungsstellen der Hochschulen zu wenden."

Sebastian Schlösser, Unterstützer von Psychisch fit studieren

Förderer

Die BARMER hat „Psychisch fit studieren" von der Pilotphase 2015 bis zur Skalierung 2018 begleitet und finanziell gefördert. 

Seit 2018 wird das Programm durch die Beisheim Stiftung finanziell unterstützt. 

barmer partner von irrsinnig menschlich
Beisheim Stiftung

Sebastian Schlösser: "Mit und ohne Meise studieren"

Familie, Karriere, Krankheit

„Ich habe erst mit Ende 20 studiert. Da war ich bereits Vater und hatte eine Karriere als Theaterregisseur plus eine Diagnose Bipolar im Gepäck. Direkt nach dem Zivildienst hätte ich mir ein Studium gar nicht vorstellen können, wusste aber auch nicht, welche Alternativen es gibt. Ich wollte praktische Erfahrungen machen, so viel und intensiv wie möglich. Das hat sich doppelt und dreifach eingelöst. Irgendwann war es dann selbst mir zu viel. Auf dem Weg in ein Leben, in dem das Mittelmaß keine Bedrohung mehr darstellt, sondern genossen werden kann, war das Studium ein wichtiger Grundbaustein.

Struktur, Ziel, Existenz

Es war strukturiert und strebte nach einem Abschluss, der einen ermächtigt, eine Existenz, im besten Fall auch die einer Familie zu gewährleisten. Es ging nicht mehr um Kreativität oder Individualität, sondern um Fleiß und Ausdauer.

Freunde, Gleichgesinnte, das Richtige für sich finden

Gegen die Krisen, die auch hier warteten, halfen neue Freunde aus dem Studium. Eine Truppe Gleichgesinnter mit demselben Ziel. Zu einigen habe ich heute noch Kontakt, obwohl ich heute nicht als Jurist tätig bin, sondern anderen helfe, das passende Studium oder den richtigen Beruf zu finden. „Psychisch fit studieren" setzt genau dort an: Es zeigt Studierenden, dass sie nicht alleine sind, macht ihnen Mut, im Krisenfall mit Freunden zu sprechen und sich an die Beratungsstellen der Hochschulen zu wenden.“

Sebastian Schlösser, Unterstützer von Psychisch fit studieren
© Sebastian Schlösser

Sebastian Schlösser galt als Shooting Star der Theaterszene, mit 27 war er bereits Regisseur am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach Theater, Chaos und Krankheit studierte er Jura und machte eine Ausbildung zum Mediator. In seinem Buch „Lieber Matz, Dein Papa hat´ne Meise“ erzählt er davon. Heute lebt Sebastian in Hamburg, arbeitet als Regisseur, Autor und Berater.

www.i-do-for-beginner.de

www.ullstein-buchverlage.de/nc/autoren/autor-detailansicht/name/sebastian-schlösser.html

Das Leben lässt sich nicht planen - egal wie sehr wir es versuchen. Deshalb ist es so wichtig, Veränderungen als Chance zu begreifen und mit Freude anzunehmen. “Psychisch fit studieren” unterstützt Studierende in dieser Zeit der großen Veränderungen und Fragen dabei, sich nicht “verrückt” machen zu lassen.

Kristina Wilms
Kristina Wilms unterstützt Psychisch fit studieren
© Kristina Wilms

 

Kristina Wilms studierte BWL, Philosophie und Kunst und hat immer den Wunsch, die Welt ein wenig besser zu machen. Mit 25 Jahren erkrankte sie an einer schweren Depression. Nach Klinikaufenthalt und ambulanter Therapie wurde sie Sozialunternehmerin. Ihr Ziel: Apps zu entwickeln, die Menschen mit psychischen Erkrankungen in Alltag und Therapie unterstützen. Heute lebt sie in Berlin und ist mit Leib und Seele Yogalehrerin. Kristina wünscht sich, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Anderssein wertvoll ist.

 

Das Forum zeigt den Studierenden, dass sie über psychische Krisen sprechen können und es okay ist, sich Hilfe zu suchen. Gleichzeitig macht es deutlich, dass Krisen auch Chancen sein können. Auch wenn es manchmal unmöglich erscheint psychische Erkrankungen zu überwinden, kann man aus ihnen lernen, an den Herausforderungen wachsen und so nicht nur sich selbst, sondern später auch anderen helfen.

Ekaterina Alipiev, Jourvie
Ekaterina Alipiev, Jourvie
© Ekaterina Alipiev

 

Ekaterina Alipiev, aufgewachsen in Bulgarin, hat nach ihrem Studium in Medien- und Kommunikationswissenschaften Jourvie gegründet. Das ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das Erkennen und Therapie von Magersucht und Bulimie mithilfe von Apps unterstützt. Dort hat sie ihre eigenen Erfahrungen mit Magersucht eingebracht mit dem Ziel, das Leben von Menschen mit Essstörungen zu verbessern. Heute leitet Ekaterina den Pfizer Healthcare Hub Berlin.

www.jourvie.com

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