Psychisch fit studieren - Niederschwelliges Forum für seelische Gesundheit von Studierenden
Studienzeit, schönste Zeit?

Gut, wenn das so ist. Doch nicht wenige Studierende kämpfen schon vor Studienbeginn mit seelischen Krisen oder entwickeln im Laufe ihres Studiums ernsthafte psychische Erkrankungen. Bis sie sich Hilfe holen, vergehen oft Jahre. Die Folgen: große seelische Not, eingeschränkte Studierfähigkeit, Studienabbruch. Das wollen wir ändern!

Psychische Gesundheit im Studium

„Psychisch fit studieren“ ist ein ideales Format, um Studierende als die größte Gruppe an der Hochschule zu erreichen und für psychische Gesundheit zu sensibilisieren. Zugleich ist „Psychisch fit studieren“ ein „Türöffner“ für strukturelle Veränderungen an der Hochschule und lässt sich gut mit weiteren Angeboten zur Prävention und Gesundheitsförderung verbinden, wie z. B. Mental Health First AidDein Masterplan  oder eCHECKUP TO GO-Alkohol.

Psychische Krisen hörsaalweise besprechbar machen, Zuversicht und Lösungswege vermitteln, Studienerfolg fördern, Studienabbrüchen vorbeugen

Warm-up, Impulsvortrag, Erfahrungsberichte persönlicher Experten, Unterstützungs- und Beratungsangebote der Hochschule stellen sich vor, Austausch zu Bewältigungs- und Hilfsstrategien; Dauer 90 Minuten + Austausch;

Worum geht es bei den Onlineforen für Studierende und Mitarbeitende?

Die Teilnehmenden…

  • lernen Warnsignale psychischer Krisen kennen
  • setzen sich mit typischen Bewältigungsstrategien auseinander
  • erfahren, wer und was helfen kann, und lernen Hilfs-und Beratungsangebote am Hochschulort kennen
  • finden heraus, was sie stärkt, durch Krisen trägt und erhalten Tipps bei Stress, Prüfungsangst & Co.
  • werden angeregt, an der Hochschule ein gesundheitsförderliches Klima zu schaffen, in dem es selbstverständlich ist, über psychische Schwierigkeiten zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen

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Juliane Hug

Juliane Hug

Funktion
Programmleitung "Psychisch fit studieren"

Telefon
+49 / 341 / 492561-85

E-Mail-Adresse
j.hug@irrsinnig-menschlich.de

„Psychisch fit studieren"

Das Programm „Psychisch fit studieren“ macht das „schwierige“ Thema psychische Krisen im Hörsaal besprechbar. Das bedeutet, Ängste und Vorurteile abzubauen, Einstellungen und Hilfesuchverhalten zu verbessern, Zuversicht und Lösungswege zu vermitteln, Studienabbrüchen vorzubeugen sowie Studienerfolg zu fördern.  Das Präventionsangebot wirkt universiell und sekundär.

Junge psychisch belastete Menschen sollen sich durch unsere Präventionsarbeit leichter und früher Hilfe suchen können, ohne aufgrund von Stigmatisierung und Scham davon abgehalten zu werden. „Psychisch fit studieren“ informiert, klärt auf und entstigmatisiert im Sinne von Mental Health Literacy (MHL).

„Psychisch fit studieren“ ein „Türöffner“ für strukturelle Veränderungen an der Hochschule und lässt sich gut mit weiteren Angeboten zur Prävention und Gesundheitsförderung verbinden, wie z. B. Mental Health First Aid. Deshalb bieten wir auch Foren für Mitarbeitende an Hochschulen aus Lehre, Forschung, Verwaltung und Beratung an.

Ganz konkrete Folge des Forums war, dass sich danach sieben Studierende mit explizitem Verweis auf das Forum bei mir vorgestellt haben.

Beatrix Stark, Psychosoziale Beraterin des Student*innen-Rats der Universität Leipzig

"Psychisch fit studieren" – Formate

1. Interaktives Onlineforum für Studierende und Doktoranden (Deutsch oder Englisch)

„Icebreaker" für Prävention psychischer Krisen an Hochschulen

Teilnehmerzahl: mind. 20, max. 150
Dauer: 90 Minuten + Austausch
Tool: i.d.R. Zoom

2. Fortbildung für Hochschulmitarbeiter*innen 

Forum zur Initiierung verhältnispräventiver Maßnahmen an der Hochschule

Teilnehmerzahl: mind. 20, max. 150

Dauer: 120 Minuten 
Tool: i.d.R. Zoom

Datenschutzhinweise Zoom

Was Studierende am Forum begeistert?

Psychisch fit studieren
  • die Perspektive der persönlichen Expert*innen.
  • die Mischung aus Information, Aufklärung, Begegnung und Beratung.
  • der Mut zum offenen Umgang mit Krisen.
  • die Erkenntnis, mit den eigenen Problemen nicht alleine zu sein.
  • dass sich Ansprechpartner*innen der psychosozialen Beratungsstellen am Hochschulort im Forum persönlich vorstellen und über ihre Angebote berichten.

Zahlen und Fakten zur psychischen Gesundheit von Studierenden

  • Etwa 20% der 18- bis 27-Jährigen sind von psychischen Erkrankungen betroffen.
  • Erkrankte Studierende leiden insbesondere unter Depressionen, Selbstwertstörungen und Ängsten.
  • Die Studierfähigkeit reduziert sich im Fall psychischer Erkrankungen dramatisch: 91 % der Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, ihr Studium wie geplant fortzuführen.
  • Bei Studierenden liegt die Suizidrate höher als bei gleichaltrigen Berufstätigen. Suizid ist oft eine soziale Folge widriger Lebensbedingungen, die seelische Not und Verzweiflung erzeugen oder verstärken. Dazu gehört auch die soziale Isolation.