Psychisch fit studieren – Niederschwelliges Forum für seelische Gesundheit von Studierenden
»Psychisch fit studieren« – Das Präventionsprogramm

Mit kleinem Aufwand erzielen wir mit unseren »Psychisch fit studieren«-Foren zur Prävention psychischer Krisen eine große Wirkung: Durch unsere verhaltens- und verhältnispräventive Arbeit werden Studierende und Hochschullehrkräfte aufgeklärt, ermutigt und gestärkt. Das Ziel: Mit psychischer Gesundheit gut das Studium meistern.

Unsere Hochschulkooperationen entdecken

Studierende: Stress macht Spaß – Stress lass nach

Junge Menschen sind am häufigsten von psychischen Krisen betroffen. Nach Selbsteinschätzung von Studierende wirken sich psychische Beeinträchtigungen am stärksten auf den Studienerfolg aus. Hinzu kommt, dass ein Teil der Studierende das Studium bereits psychisch belastet beginnt. Da braucht es Information und Aufklärung, damit Studierende sich die Hilfe holen können, die sie benötigen! Hochschullehrkräfte sind für Studierende Vorbilder!

  • Studierende aller Studienrichtungen, besonders Studienanfänger*innen im Bachelor- und Masterstudium.
  • Doktorand*innen, Promovierende.
  • Hochschullehrkräfte.
  • Psychische Krisen besser verstehen, erkennen, bewältigen.
  • Hilfesuchverhalten verbessern, Resilienz fördern, Studienerfolg erhöhen.
  • Gesundheitsförderliche Prozesse an der Hochschule anstoßen.

2 Stunden oder nach Absprache.

In Präsenz und/oder online.

  • Online-Foren für Studierende und Doktorand*innen in großen Gruppen.
  • Online-Foren für Hochschulmitarbeitende.
  • Auf Anfrage auch Spezialforen mit den Themenschwerpunkten Prüfungsangst, Depression und Suizidalität oder Workshops direkt vor Ort im Hörsaal.
  • Fachpersonen, die beruflich und persönlich Erfahrungen mit psychischen Krisen und deren Bewältigung sowie Prävention und Gesundheitsförderung haben.
  • In Kooperation mit den psychosozialen Beratungsstellen der Hochschulen.

Wichtige Information zur Forenbuchung im Programm »Psychisch fit studieren«

Die psychische Gesundheit von Studierenden bewegt viele Hochschulen – das spüren wir deutlich. Die Nachfrage nach unseren Präventionsforen ist aktuell so groß, dass bereits jetzt (Stand Februar 2026) 15 von 25 finanzierten Foren für dieses Jahr verbindlich eingeplant sind.

Das freut uns sehr und zeigt, wie relevant das Angebot »Psychisch fit studieren« für Hochschulen und Studierende ist.

Um weiterhin verlässlich planen und die Qualität der Umsetzung sicherstellen zu können, pausieren wir die Neubuchung von Foren bis einschließlich Juni 2026.

Ab Juli 2026 öffnen wir die Buchungsmöglichkeiten wieder.

 

Was bedeutet das für Ihre Hochschule?

  • Neue Forentermine können ab Juli 2026 wieder gebucht werden.
  • Bereits zugesagte Foren finden selbstverständlich wie geplant statt.
  • Wir empfehlen weiterhin, sich regional zusammenzuschließen und Foren gemeinsam durchzuführen. So erreichen wir mehr Studierende und nutzen die vorhandenen Finanzierungen bestmöglich.

 

Fragen und Auftragsklärung

Auch während der Pause können Sie:

Virtuelle Auftragsklärungen buchen
Fragen zu Planung, Umsetzung oder individuellen Anliegen stellen
Sich bereits geplanten Foren (z.B. im Sommer) anschließen

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass möglichst viele Studierende von »Psychisch fit studieren« profitieren. Vielen Dank dafür!

Das »Psychisch fit studieren«-Forum

Die »Psychisch fit studieren«-Foren ermutigen Studierende und Hochschullehrkräfte, psychische Krisen hörsaalweise zur Sprache zu bringen und sich über Warnsignale, Bewältigungsstrategien und Hilfen am Hochschulort sowie über Risiko- und Schutzfaktoren während des Studiums auszutauschen. Hochschullehrkräfte erfahren, wie sie mit einfachen Mitteln in Seminar und Vorlesung die psychische Gesundheit von Studierenden fördern können.

Ziel der »Psychisch fit studieren«-Foren ist ein positiver Umgang mit psychischer Gesundheit an der Hochschule, um Studienerfolg zu fördern: Das heißt u.a. Ängste, Vorurteile und Stigma gegenüber psychischen Krisen abzubauen, das Hilfesuchverhalten zu verbessern und gesundheitsfördernde Prozesse an der Hochschule anzustoßen.

 

»Ich fand es Hammer, dass die Theorie durch Bilder und Einbindung des Publikums durch Umfragen etc. belebt und durch die persönliche Story unterstrichen wurde. Und auch den ›Notfallkoffer‹ und dass die psychosoziale Beratungsstelle der Uni dabei war – Basics, die ich abrufen kann.«

Jotham, Universität Leipzig

Weshalb der »Psychisch fit studieren«-Ansatz wirkt

Die Studierenden und Hochschullehrkräfte …

  • sind sensibilisiert für die Warnsignale und Bewältigungsstrategien psychischer Krisen.
  • reduzieren (eigene) Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Krisen und davon betroffenen Menschen. So können sie Stigmatisierung besser entgegenwirken.
  • können psychische Belastungen besser ansprechen.
  • kennen nützliche und weniger nützliche Bewältigungsstrategien.
  • erkennen, wann sie Hilfe brauchen, und wissen, wo sie Hilfe erhalten.
  • lernen von Studierenden und Hochschullehrkräften, die psychische Krisen gemeistert haben.
  • fühlen sich ermutigt, mit psychischer Gesundheit eine gute, gesunde Hochschule mitzugestalten.

 

Daten und Fakten zur psychischen Gesundheit von Studierenden

  • Etwa 20% der 18- bis 27-Jährigen sind von psychischen Erkrankungen betroffen.
  • Mehr als jede*r dritte Student*in fühlt sich laut TK-Gesundheitsreport 2023 durch Burnout gefährdet.
  • Hauptbelastungsfaktoren für Studierende sind: Prüfungen (51%), Mehrfachbelastung durch Studium und Nebenjob (33%), Angst vor schlechten Noten (28%), schwieriger oder umfangreicher Lernstoff (28%) sowie finanzielle Sorgen (23%).
  • Folgen der Coronapandemie: Studierende leiden besonders unter fehlenden Sozialkontakten, weniger Bewegung, lange Bildschirmzeiten und Einsamkeit.
  • Erkrankte Studierende leiden hauptsächlich an Depressionen und Ängsten.
  • Die Studierfähigkeit reduziert sich im Fall psychischer Erkrankungen dramatisch: 91% der Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, ihr Studium wie geplant fortzuführen.
  • Bei Studierenden liegt die Suizidrate höher als bei gleichaltrigen Berufstätigen. Suizid ist oft eine soziale Folge widriger Lebensbedingungen, die seelische Not und Verzweiflung erzeugen oder verstärken. Dazu gehört auch die soziale Isolation.

Quellen: