Wie wirkt der Verrückt? Na und!-Schultag?
"Verrückt? Na und!" wirkt sich positiv auf das Klassenklima aus

„Verrückt? Na und!" wirkt sich positiv auf das Klassen- und Schulklima aus. Durch unsere Präventionsarbeit erhöhen wir die Chancen auf Schul- und Ausbildungserfolg.

Wie wir Qualität sichern

Verrückt? Na und! wirkt,
weil wir Lebenserfahrungen teilen

Seit 20 Jahren begeistern wir Schüler*innen und Lehrkräfte mit unseren „Verrückt? Na und!“-Schultagen, Fortbildungen und Materialien zur seelischen Gesundheit. Wir informieren, klären auf und schaffen Begegnungen mit Menschen, die psychische Krisen gemeistert haben. Damit unterstützen wir ein Schulklima, in dem psychische Probleme akzeptiert werden, Jugendliche Schwierigkeiten überwinden und an ihren Erfahrungen wachsen können sowie gute Chancen auf Schul- und Ausbildungserfolg haben. „Verrückt? Na und!“ wirkt insbesondere durch die Begegnung mit Menschen, die seelische Krisen erfahren haben – unsere persönlichen Expert*innen.

"Mir hat gefallen, wie offen wir heute in der Klasse waren. Das gab es glaub' ich noch nie. Und dass jeder Mensch auch psychisch krank werden kann, das habe ich so noch nicht gewusst. Ich dachte, das sind nur die Psychos oder wie man so sagt."

Katja, Schülerin der Johannes-Gutenberg-Schule Ehringshausen zum Verrückt? Na und!-Schultag

Wieso "Verrückt? Na und!" wirkt

Wir

  • agieren authentisch, offen und lösungsorientiert.
  • setzen auf den Austausch von Lebenserfahrungen und auf das Voneinander-Lernen.
  • orientieren uns an einem ganzheitlichen Konzept von Gesundheit.
  • besprechen schwierige und tabuisierte Themen in einer wertschätzenden und konstruktiven Art und Weise.
  • reflektieren Bewältigungsstrategien, hinterfragen Ängste und Vorurteile und informieren, wer wie im Ernstfall helfen kann.
  • ermutigen die Schulgemeinschaft, mit seelischer Gesundheit gute Schule zu machen, d.h. sich mit Verhaltens– und Verhältnisprävention zu beschäftigen.

Das bestätigen die Evaluationsergebnisse

2018 

Koschig, M., Conrad, I., Riedel-Heller, St. (2018): Abschlussbericht. Evaluation der Wirkungen des Programms »Verrückt? Na und!« im Setting Schule ausgehend von den Zielen des § 20a SGB V und des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes. Universität Leipzig, Medizinische Fakultät, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health.

2015

Corrieri, S. et al (2015): Die Förderung psychischer Gesundheit in der Schule durch Schulcoaches: Evaluation eines Modellprojekts in Sachsen. Psychiat. Prax. 2015; 42: S. 82-89.

2012 

„Info-Pocket-Guides als Beitrag zur Prävention psychischer Erkrankungen" (Psychiatrische Praxis 2012; 39 (03)) 

2010

„Präventiv und stigmareduzierend? Evaluation des Schulprojekts ,Verrückt? Na und!’" (Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie 2010; 58 (4))

2009

Conrad I, Dietrich S, Heider D, Blume A. Angermeyer M. C. & Riedel-Heller St. (2009): „Crazy? So hat!“ A school programme to promote mental health and reduce stigma – results of a pilot study. Health Education, 109(4): 314–328.

2003

Schulze, B. et al (2003): Crazy? So what! Effects of a school project on students’ attitudes towards people with schizophrenia. ACTA PSYCHIATRICA SCANDINAVICA,107: S.142-150.

Gute Aussichten

Erfolg in Schule und Ausbildung sind eng mit seelischem Wohlbefinden verbunden. Wir hoffen, dass die Schüler*innen, die „Verrückt? Na und!" erlebt haben, anstehende Entwicklungsaufgaben zuversichtlicher meistern, sich in Krisen rascher zu helfen wissen und sich ein Leben in Zufriedenheit und Optimismus aufbauen können.

"Verrückt? Na und!" wirkt:
Informierte und aufgeklärte Schüler*innen und Lehrkräfte!

Nach den Schultagen und Fortbildungen

Mehr Wissen: 96% der Schüler*innen meinen, mehr Wissen über seelische Gesundheit zu haben.

Krisenfester: 75% der Schüler*innen meinen, psychischen Krisen künftig besser begegnen zu können. Ihre Vorbilder: Persönliche Expert*innen.

Ersthelfer: Im Falle einer seelischen Krise ist für die Mehrheit der Schüler*innen die Klassenlehrkraft die wichtigste Ansprechpartnerin in der Schule.

Problemlöser: Schulen buchen „Verrückt? Na und!“ besonders bei Problemen mit Drogen-und Alkoholkonsum, psychischen Krisen und Verhaltensauffälligkeiten. 

Mutmacher: 97% der Schulen sagen, das schwierige Thema „Psychische Gesundheit“ werde leicht vermittelt. Lehrkräfte fühlten sich vorbereitet für und sicherer im Umgang mit psychischen Krisen. 85% der Schulen, meinen, „Verrückt? Na und!“ reduziere Vorurteile und Ängste.

Klimaverbesserer: Lehrkräfte schätzen ein, dass sie durch die Schultage ihre Schüler*innen besser kennen lernen und gezielter gesundheitlich fördernde Prozesse in der Klasse und Schule angehen können.

Wiederbucher: 77% der Schulen (Stand 2019), die „Verrückt? Na und!““ erlebt haben, kooperieren dauerhaft mit uns.

Psychische Gesundheit wirkt sich auf Schul- und Lernerfolge von Jugendlichen aus.

Jetzt Schultage buchen

Das hat Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Dresden-Bühlau
am Verrückt? Na und!-Schultag besonders gut gefallen:

„… dass wir unsere Meinung frei sagen durften und kreativ sein konnten."
„… dass wir frei über die Krankheiten reden konnten, also was wir darüber denken."
„… dass wir anders mit einander umgegangen sind als sonst."
„… dass wir unsere Gefühle gezeigt haben. PS: Ihr müsst das Thema weitermachen."
„… dass es mal was anderes war und dass Maik so ehrlich mit uns gesprochen hat."

"Verrückt? Na und!"-Schultage im Detail

Ihre Ansprechpartnerin

Anne-Kathrin Lange

Funktion
Programmleitung "Verrückt? Na und!", Kommunikation

Telefon
+49 / 341 / 492561-80

E-Mail-Adresse
a.lange@irrsinnig-menschlich.de

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