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Cybermobbing

Hier finden Sie Wissenswertes zum Thema „Cybermobbing" für Jugendliche und junge Erwachsene.

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Was ist Cybermobbing?

Leon möchte Nacktfotos von Dir haben. Mia loggt sich ungefragt in Dein Profil ein. Du kannst das peinliche Video von letzter Woche nicht mehr vergessen. Was tun?

Was ist mit Cybermobbing gemeint?

Cybermobbing ist das absichtliche und wiederholte Schädigen von Menschen mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie dem Internet oder Handy.

Cybermobbing hat viele Gesichter

  • Beleidigen, Beschimpfen: Findet in der Regel in öffentlichen Bereichen des Internets statt, z.B. verletzende Kommentare oder vulgäre Pöbeleien
  • Belästigen: Zielgerichtete, immer wiederkehrende Attacken von unbekannten Usern in sozialen Netzwerken oder Bekannten aus dem sozialen Umfeld
  • Anschwärzen, Gerüchte verbreiten: Beabsichtigtes Bloßstellen einer Person durch das Onlinestellen oder direkte Versenden von Texten, Fotos, Videos, um z.B. Freundschaften zu zerstören oder um sich an der Ex-Freundin zu rächen
  • Auftreten unter falscher Identität: Sich als eine andere Person ausgeben, indem z.B. das Passwort des Opfers genutzt wird, um mit dessen vermeintlicher Identität einen Lehrer zu beschimpfen
  • Ausschluss: Ausgrenzen von jemandem aus einer Gruppe, z.B. aus einer Whatsapp-Gruppe, dem Game-Bereich
  • Cyberstalking: Wiederholt jemanden (sexuell) belästigen und bedrohen
  • offene Androhung von Gewalt: Direkte oder indirekte Ankündigung, dass jemand verletzt oder gar getötet werden soll

Gemobbt wird überall

  • Gib Deine Handynummer und E-Mail-Adresse nur wirklichen Freunden und Menschen, denen Du vertraust.
  • Dein Passwort für den E-Mail-Zugang ist für andere tabu.
  • Gib Deine Identität bei Whatsapp, Skype oder anderen Messengern nur Freunden, mit denen Du tatsächlich chatten willst.
  • Schütze Daten und Passwörter von Freunden so gut wie Deine eigenen.
  • Lies genau, welche Sicherheitsregeln es in Internet-Communities gibt. Je enger Dein Sicherheitsnetz, desto weniger kannst Du belästigt werden.
  • Stelle nicht zu persönliche Daten oder Bilder ins Netz. Was Du ins Netz schreibst, kann sich verselbstständigen. Frag Dich z. B., ob Du diese Dinge auch auf Dein T-Shirt schreiben würdest.

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Unseren Info-Guide zum Thema „Cybermobbing".
Weiteres Material von T-Shirts über DVDs bis zu unseren Krisen-Auswegweisern finden Sie auf dieser Seite.

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  • Reagiere nicht auf Cybermobbing! Der Täter „freut" sich auf Deine Reaktion. Dann kann die Situation eskalieren. Bekommst Du dennoch verletzende Nachrichten, dann drucke sie aus und sichere die Datei als Beweismittel. Melde gefälschte Profile sofort dem Webseiten-Betreiber.
  • Suche schnellstmöglich Hilfe in der Schule, bei Deinen Eltern oder bei der Polizei. Du bist garantiert nicht die/der Einzige.

Wichtige Links zum Thema Cybermobbing

www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing: Die EU-Initiative zur Sicherheit im Netz. Infos und Broschüren zu Cybermobbing für Jugendliche und Pädagogen

www.handysektor.de: Für Jugendliche: Wissenswertes über den sicheren Umgang mit Apps, Smartphones und Tablets, Infos und Hilfe bei Cybermobbing. Für Pädagogen und Eltern: Praxistipps, Flyer und Unterrichtseinheiten

www.juuuport.de: Beratung zu Cybermobbing und Sicherheit im Netz für Jugendliche

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