Informationen aus und für die Politik |
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Das Grünbuch |
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Das Grünbuch zur Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung in der EU ist eine erste Antwort auf die Herausforderungen, die die 1. Europäische Ministerielle WHO-Konferenz im Januar 2005 formuliert hat. Das Grünbuch wurde am 24. Oktober 2005 in Brüssel veröffentlicht und schlägt vor, eine EU-Strategie für die Förderung der psychischen Gesundheit zu entwickeln. Das Grünbuch will in der EU eine Debatte über den Bedarf und die prioritären Ziele in Gang bringen.
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Das Grünbuch zum Download (PDF 925 kB)
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http://europa.eu.int/comm/health/ph_determinants/life_style/mental/green_paper/mental_gp_de.pdf
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1. Europäische Ministerielle WHO-Konferenz Psychische Gesundheit, Helsinki, 12.-15.01. 2005 |
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Hintergrund der Konferenz |
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Auf der Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2001 vereinbarten 132 Minister aus allen Teilen der Welt einvernehmlich, psychische Gesundheit auf ihrer politischen Tagesordnung einen höheren Stellenwert einzuräumen. Darauf reagierte die EU im Januar 2005 in Helsinki mit einer ministeriellen WHO-Konferenz unter dem Motto „Herausforderungen annehmen, Lösungen schaffen. Auf der Konferenz verabschiedeten die Vertreter der Mitgliedstaaten eine Erklärung und vereinbarten einen Aktionsplan mit Verbesserungsmaßnahmen.
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Psychische Gesundheit in Europa |
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In der gesamten Europäischen Region der WHO nehmen Krankheit und Tod im Zusammenhang mit psychischen Störungen zu. Zu den allgemeinen Problemen zählen Stress, Hilflosigkeit und der Verlust an Identität und Zusammengehörigkeit. Jeder Vierte macht in seinem Leben mindestens eine wesentliche Phase psychischer Erkrankung durch. Jedes Jahr erleiden nach Schätzungen 30 Millionen Menschen in der Region eine schwere Depression. Neuropsychiatrische Störungen machen laut Schätzungen 19,5% der Krankheitslast in der Region aus. Die Etats für psychische Gesundheit belaufen sich dagegen im Durchschnitt nur 5,8% der Gesundheitsausgaben der Länder. Die meisten Länder haben nur wenige oder keine auf junge Menschen zugeschnittene Angebote.
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Was getan werden kann |
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Gesundheitsförderung, frühe Krisenintervention und innovative Wege bei Versorgung und Wiedereingliederung können die psychische Gesundheit verbessern. Viele Länder sind dabei ihre Dienste entsprechend der neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen umzubauen, andere stehen erst am Anfang dieses Prozesses. In allen Ländern stehen nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Allzu oft behindern Vorurteile und Stigma die Fortentwicklung einer Politik für psychische Gesundheit und spiegeln sich in mangelhaften Diensten, geringer Anerkennung für die Erbringer der Versorgung und Nichteinlösung von Menschenrechten für psychisch Kranke wider.
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Weitere Informationen und Dokumente der Konferenz finden Sie unter:
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www.euro.who.int/mentalhealth2005?language=German
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