KRANKHEIT/STIGMA

Akzeptanzstudie

 

Krankheit und Stigma

Wenn die Seele überläuft

 

Wann wird ein Mensch seelisch krank?

 

Diese Fragen stellen sich nicht nur von seelischer Krankheit Betroffene und ihre Angehörigen, sondern seit Jahrhunderten auch Ärzte und Wissenschaftler. Sie beschäftigen sich mit Risikofaktoren, die Erkrankungen auslösen können sowie mit Schutzfaktoren, die das Gesundbleiben und Gesundwerden fördern.

Inzwischen herrscht Klarheit darüber, dass ein komplexes Gefüge von Ursachen Risiken für seelische Krankheit beinhalten.

 

Ab wann ist Hilfe nötig?

 

Je früher ein Mensch professionelle Hilfe mobilisieren kann, desto besser wird er sich vor Überforderungen, einseitigen Belastungen und Überlastungen schützen, desto eher kann er sich gesund erhalten. Sich Hilfe und Unterstützung zu holen, darüber zu sprechen wie es einem geht ist keinesfalls ein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

 

Download des gesamten Dokuments Teil 1 (PDF 98 kB)

Die häufigsten Psychischen Krankheiten von Erwachsenen

 

  • Schizophrene Erkrankungen
  • Depression
  • Bipolare Erkrankung oder manisch-depressive Erkrankung
  • Zwangserkrankungen
  • Angsterkrankungen
  • Borderline-Störung
  • Suchterkrankungen
  •  

    Download des gesamten Dokuments Teil 2 (PDF 150 kB)

    Die psychiatrischen Störungsbilder bei Kinder und Jugendlichen

     

  • Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Emotionale Störungen
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Drogen
  •  

    Download des gesamten Dokuments Teil 3 (PDF 103 kB)

    Was ist unter Stigma zu verstehen?

     

    Unter Stigma versteht man eine niedrige Position auf der Prestigeskala der Gesellschaft.

    Stigma ist ein Merkmal, das

  • die betreffende Person von anderen unterscheidet,
  • den Träger dieses Merkmals mit unerwünschten Eigenschaften verbindet und
  • zu dessen sozialere Ablehnung führt.
  • Wie kann man Stigma und Diskriminierung reduzieren?

     

    In vielen Ländern haben sich Gruppen von Betroffenen, Angehörigen und der Öffentlichkeit zusammengefunden, die versuchen, die Spirale der Benachteiligung, die aufgrund des Stigmas für psychisch erkrankte Menschen entsteht, zu durchbrechen. Dafür gibt es drei Hauptstrategien:

    Protest, Edukation und Kontakt.

     

    Download des gesamten Dokuments Teil 4 (PDF 113 kB)

     

    Psychiatrie im Ost-West-Vergleich:

     

    Psychiatrie braucht Offentlichkeit -Die Auffassung, dass die DDR-Psychiatrie die unmittelbare Fortsetzung der NS-Psychiatrie gewesen ist, ist besonders unerträglich. Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Psychiatrie im Ost-West-Vergleich www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=53940

     

    Strategien gegen Stigmatisierung

     

    Strategien gegen Stigmatsierung psychisch kranker Menschen und ihre praktische Umsetzung am Bespiel des Irrsinnig Menschlich e.V. Erschienen in der Zeitschrift "Das Gesundheitswesen", 2006, Heft 11 www.thieme-connect.de/ejournals/toc/gesu/5844