Filme und Fernsehbeiträge zum Thema psychische Krankheit |
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Filme |
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Raum 4070. Ein Film von Jana Kalms, Torsten Striegnitz, D 2006, 80 min |
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"Was außen so konfus aussieht, wird innen immer stimmiger. Und die anderen wollen das bloß nicht verstehen." Lutz, Betroffener
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Wir sind in einem Raum, in dem sich Menschen Erlebnisse erzählen, die man sich eigentlich nicht erzählt. Es sind Erfahrungen, die sie selbst gemacht haben und Erfahrungen von Menschen, die ihnen sehr nahe stehen. Es geht um Unglaubliches, schwer Einfühlbares, Bedrohliches – Dinge, die man eigentlich nicht erzählt, weil sie kaum einer versteht. Es geht um ihre Existenz.
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In dem Raum findet ein Psychoseseminar statt. Innerhalb der letzten zehn Jahre sind etwa 100 Seminare solcher Art in Deutschland entstanden. Das zeigt, dass diese Idee auf Zustimmung stößt. Grundgedanke ist, miteinander zu reden, um voneinander zu lernen. Das Potsdamer Seminar wurde 1996 von Prof. Peter Stolz, Psychiater und Hochschullehrer, gegründet. Es findet jeden zweiten Mittwoch statt. Manchmal sind 40 Menschen im Raum, manchmal 80. Einige sind verwandt miteinander, die meisten kennen sich nicht. Jedes Seminar ist ein Experiment.
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Bestellung über www.ausnahmezustand-filmfest.de
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Seelenschatten. Ein Film Dieter Gränicher, Ch 2003, 89 min. |
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Der Filmemacher begleitet über zwei Jahre vier Menschen, die unter schweren Depressionen leiden. Ausgangspunkt der filmischen Erzählung ist ihre akut depressive Phase.
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Wie erleben sie ihre Krankheit und den Klinikaufenthalt? Wie entwickelt sich ihre Arbeits- und Familiensituation nach der großen Krise? Wann fühlen sie sich wieder gesund? Der Film erforscht dunkle Seiten der menschlichen Seele und die verschiedenen Aspekte der Depression. Er weckt Verständnis für Menschen, die wegen ihrer psychischen Krankheit nach wie vor stigmatisiert werden.
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Bestellung über www.ausnahmezustand-filmfest.de
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oder E-Mail: info@momentafilm.de
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Der Boss ist der Patient - Ein Film von Norbert Göller und Manuela Richter-Werling, D, 2004 |
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Der Film erzählt von Menschen mit Schizophrenie und einem außergewöhnlichen Psychiater aus der Slowakei. Er motiviert seine Patienten, mit Kamera und Mikrophon, sich selbst und die Welt neu zu entdecken. Geschichten von seelischen Abgründen, Verzweiflung und Ausgrenzung, von Mut und Selbstbehauptung.
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Diesen Film bei www.filmwerk.de bestellen
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Diagnose Borderline - Ein Film der Medienwerkstatt Wuppertal, D, 2003 |
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Vier betroffene junge Menschen erzählen in Interviews über ihr Leben mit Borderline. Ergänzt werden diese vier Berichte durch Basisinformationen zum Thema Borderline, die eine Einordnung der jeweiligen Geschichte ermöglichen. Videodokumentation: 60 Min.
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Bestellung über borderline@wuppertal.de
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Das weisse Rauschen - ein Film von Hans Weingartner, D, 2002 |
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Der Film erzählt die ungewöhnliche und berührende Geschichte von Lukas, einem jungen Mann, der nach Köln zum Studium kommt und dort an Schizophrenie erkrankt. Daniel Brühl, der den Lukas spielt, erhielt 2002 dafür den Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller. Das weisse Rauschen ist vor allen ein Film für junge Leute. Er zeigt, dass gedankenloses Umgehen miteinander Menschen in Situationen bringen kann, in denen die Hilfe, die sie brauchen nicht erkannt wird.
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Neben dem Film gibt es auf der DVD Specials wie Interviews, Biographien von den Hauptdarstellern, ein Musikvideo, eine Fotogalerie, das besondere tondramaturgische Konzept des Films in Dolby 5.1 Sound sowie Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Krankheiten.
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Diesen Film bei buch.de bestellen
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Elling – Ein Film von Petter Naess, Norwegen, 2002 |
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Darsteller: Per Christian Ellefsen, Sven Nordin, Marit Pia Jacobsen
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Die Komödie schildert die turbulente Geschichte zweier Männer, die sich nach einem zweijährigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik wieder langsam an das Leben außerhalb des Klinikalltags gewöhnen. Das ist gar nicht so einfach, denn schon das Abnehmen eines Telefonhörers oder der Einkauf im Supermarkt sind für Elling und Kjell Barne große Abenteuer. Während der liebenswerte Vielfraß und Erotoman Kjell Barne einen ausgesprochenen »Heißhunger« auf das andere Geschlecht entwickelt, entdeckt der menschenscheue Elling seine poetische Ader und schreibt Gedichte.
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Fernsehen |
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Liebe Amelie – Ein Film von Maris Pfeiffer und Hannah Hollinger, D, 2005 |
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Nach dem Umzug nach München beginnt für Amelie und ihre Eltern ein neues Leben. Der Vater hat endlich wieder Arbeit gefunden und auch die Mutter fasst als Pflegerin in einer Sozialstation rasch Fuß. Nur Amelie fühlt sich in der neuen Umgebung einsam und allein. In ihrer Verzweiflung versucht sie, sich das Leben zu nehmen, wird aber rechtzeitig gerettet. Ein berührender Film über eine ganz normale Familie mit ganz normalen Problemen.
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Das Geheimnis der Schizophrenie. Eine Spurensuche - Ein Film von Klaus Simmering, D, 2004 |
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Die Suche nach den Ursachen der Schizophrenie ist ein Stochern im Nebel. Je nach Zeitgeist wandeln sich die medizinischen Ansichten und auch die Therapien. Der Film erkundet die Krankheit mit all ihren medizinischen Irrungen, Sackgassen und zukunftsweisenden Entdeckungen.
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Bestellung über info@irrsinnig-menschlich.de Preis: Doppel-DVD 50 € für die öffentliche Nutzung
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Auf unbekannten Meeren. Genies und ihr heller Wahn - Ein Film von Bärbel Walter, D, 2004 |
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Gehören Verr-rücktheit und Genialität zusammen? Oder sind sich das Genie und der Seelenkranke in einer Weise nahe, die wir bislang nicht verstehen? Bis heute existieren viele Missverständnisse und Vorurteile. Im Film zu Wort kommen u.a. Sylvia Nasar, die Autorin der Biografie über den amerikanischen Mathematiker John Forbes Nash, der 30 Jahre an Schizophrenie erkrankt war und 1994 den Nobelpreis für seine Spieltheorie erhält, der Kreativitätsforscher Mihaly Csikszentmihalyi und der international bekannte Schizophrenieforscher Prof. Heinz Häfner aus Mannheim.
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Ich bin schizophren, aber nicht verrückt – Ein Film von Klaus Simmering, D, 2001 |
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Diese Reportage erzählt sehr lebendig und berührend die Geschichten von drei Menschen, die an Schizophrenie leiden. Klaus Simmering erhielt dafür den Journalistenpreis "Schizophrenie und Stigma 2002", der vom Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und der Janssen-Cilag GmbH verliehen wird.
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Bestellung über info@irrsinnig-menschlich.de, Preis: 29 € für die private Nutzung, 50 € für kommerzielle Nutzung
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Die Liste wird laufend ergänzt. Wir freuen uns auf Ihre Film-Tipps!
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